09.11.2010







„Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!“
(Kurt Tucholsky)


Wer am Wochenende Nachrichten gehört oder gesehen hat, wird es mitbekommen haben: es war wieder mal soweit. Ein Zug mit elf Castoren, alle gefüllt mit hochgefährlichem radioaktiven Müll, war auf dem Weg vom fränzösischen La Hague ins niedersächsische Gorleben. Ins Zwischenendlager.
Falls jetzt jemand sagt: "Das ist doch alles gar nicht so schlimm!", hier nur kurz folgendes. Erinnert ihr euch an die große Atom-Katastrophe in Tschernobyl, als ein Atomkraftwerk versagte? Nun stellt euch diese Zerstörungskraft von Tschernobyl vor und multipliziert sie mit elf - dann kommt ihr auf die zerstörungskraft, die in diesen elf Transportbehältern steckte...erschreckend, wie ich finde.


Kann bitte wer dieses WE als immer wieder abrufbaren Download in meinem Kopf speichern???
Danke.



"Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich!"
(Konrad Adenauer)

08.11.2010

„Wer eine unglückliche Liebe in Alkohol ertränken möchte, handelt töricht. Denn Alkohol konserviert.“ (Max Dauthendey)

Ihr wisst ja, dass ich mit der lieben Liebe in letzter Zeit nicht allzu viel Glück hatte. Deswegen war ich auch unbeschreiblich happy, mich SO gut mit Sven (=Freund aus Berlin) zu verstehen. Nach einiger Zeit, in der wir dauernd gechatted haben, war´s dann endlich so weit: das lang ersehnte Capture the Flag in Berlin fand wieder statt, und wir wollten schon seit längerem zusammen da hin. Und da so spät keine Züge nach Magdeburg zurück fahren, hat er mir angeboten, bei ihm zu übernachten. :3
Wie erwartet war das CTF richtig toll, und ich hab viele neue leute kennen gelernt und viel Spaß gehabt. Und weil´s dann doch nicht so spät war, sind wir zu zweit noch mit ´nem Bier spazieren gegangen, und er hat mir Kreuzberg und Friedrichshain gezeigt. Und danach waren wir noch in so ´ner coolen Bar, was trinken. Bei ihm angekommen war´s dann doch schon recht spät, und wir ham uns hingelegt und Spongebob geschaut. Und es dann irgendwie doch nicht geschaut, weil wir uns eben echt ausgesprochen GUT VERSTANDEN haben. Details sind unnötig, es war auf jeden Fall ´n sehr schöner Abend... :D Ach ja, wichtig an der Stelle: ich hab NICHT angefangen!!!

Ende vom Lied: Sonntag Mittag, nach dem Aufstehen, haben wir schnell und sehr wortlos gefrühstückt, und dann hat er mich sehr eindeutig gefragt, wann denn nun eigentlich mein Zug fährt, und dass ich ja sicher langsam los müsse. Als bin ich dann (alleine... -.-) mit der Ubahn zurück zum Bahnhof gefahren, und von dort nach Magdeburg. Und am Tag drauf hat er mir, dann geschrieben, dass es ihm leid tut. Er wollte mir nicht solche Hoffnungen machen, und wir sind jetzt „nur“ Freunde.

Das Ganze war vor ca. 2 Wochen. Im Nachhinein find ich es zwar immer noch schade (logisch =), aber ich bin trotzdem ziemlich froh. Denn wir verstehen uns immer noch sehr gut, und können zum Glück trotzdem noch so gechillt miteinander umgehen wie vorher.

Aber optimal gelaufen is trotzdem nich...Warum muss das eigentlich immer so verdammt kompliziert sein?!?

Ach ja, das Zitat, ganz vergessen: mir ging´s dann Sonntagabend erwartungsgemäß nicht so gut, und ich hab in zu kurzer Zeit zu viel Alkohol getrunken. Und danach war´s noch schlimmer, weil´s nix geholfen hat :D

18.10.2010

So, liebe Leute, die Zeit der Offenbarung ist da: nachher gehe ich ins Tattoo-Studio, um mir dort einen Termin auszumachen. Und dann kann ich mir hoffentlich noch diese Woche mein Tattoo stechen lassen. Endlich!
Und zwar hier: http://www.drachenstahl.de/index.php

Folgendes Motiv wird ab dann die Stelle zwischen meinen Schulterblättern zieren:

08.10.2010

Wenn ich nicht ich wäre, sondern...

… ein Monat: April
… ein Wochentag: Montag
… eine Tageszeit: Vormittag
… ein Planet: Mars
… ein Meerestier: Meerjungfrau
… eine Richtung: geradeaus
… eine Zahl: 7
… ein Kleidungsstück: meine GNWP-Chucks
… ein Schmuckstück: Bettelarmband
… eine Kosmetik: schwarzer Mascara
… eine Blume oder eine Pflanze: blühender Löwenzahn
… eine Flüssigkeit: Wasser
… ein Baum: Birke
… ein Vogel: Falke
… ein Möbelstück: Sessel
… ein Wetter: Sturm
… ein mythisches Wesen: Phoenix
… eine Farbe: Tiefrot
… ein Element: Feuer
… ein Auto: ...ich wäre wohl eher ein altes Fahrrad.
… ein Lied: „Here Comes the Anxiety“ (The Wombats)
… ein Film: „Kate und Leopold“
… ein Körperteil: Hand
… ein Schulfach: Musik
… ein Gegenstand: Kühlschrank
… ein Wort: Beziehung
… ein Körpergefühl: Anspannung
… ein Getränk: Orangensaft
… eine Eissorte: Erdbeere
… ein Märchen: „Das blaue Licht“
… eine Stadt: Berlin
Also, da jetzt wenigstens alle Kartons im Flur gestapelt sind, statt überall in der Wohnung verteilt zu sein, kann ich auch mal ein paar erste Bilder von unserem Reich zeigen. Allerdings ist das noch die Provisoriums-Phase, einiges wird noch schöner werden in den nächsten Wochen =)

Auf den Bildern: Küche, Kühlschrank, Bad, mein Zimmer und der Blick von unserem Balkon.











Magdeburg-Newsletter #1

Ach ja, noch mehr News: Projekt Fleischlos 2.0 ist gestartet. Diesmal ist es aber erfolgversprechender. Meine beiden Mitbewohner haben mich quasi davon überzeugt, da die beiden Vegetarier sind und ich das eh ausprobieren und durchziehen will und außerdem Fleisch im WG-Kühlschrank verpönt ist. :D


Ist es nicht eigentlich gut, wenn man seine letzte Entscheidung selbst und unbestimmt treffen kann? Wenn man im letzten Moment seines Lebens genau das tut, was man selbst für richtig hält?
Bis vor zwei Tagen hätte ich ganz sicher mit Ja geantwortet. Aber nun...nun hoffe ich einfach nur, dass es so ist. Dass unser Darky wenigstens diese letzte Entscheidung aus freien Stücken treffen konnte. Und dass es ihm da, wo er jetzt ist, besser geht. Und dass er weiß, dass wir um ihn trauern.
Ich würde ihm das so gerne sagen. Ihm sagen, wie wichtig er mir als Mensch war. Ich hoffe einfach, dass er es weiß...

26.09.2010

Natalie

"Jede Entscheidung, die man trifft, ist ein Fehler."
(Edward Dahlberg)

Es klingt fatal und einschüchternd, aber ich denke, es ist wirklich so. Wenn man eine Entscheidung trifft, muss man zugleich mindestens eine andere Möglichkeit ziehen lassen.
Und ich weiß, dass am Freitag jede Entscheidung die falsche gewesen wäre.

Das alles hilft aber in der momentanen Ich-vermisse-Natalie-ziemlich-sehr-Situation nicht weiter.

Hier bleibt mir nur zu sagen:
Natalie, es tut mir so leid, dass wir uns Freitag nicht nochmal gesehen haben. Den hättest du bekommen sollen... ._.